40 St
POTABA GLENWOOD Pulver 3 g 40 St
Abbildung ähnlich
POTABA GLENWOOD Pulver 3 g 40 St
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40 St
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Produktbeschreibung
Artikelnummer
01295291
Darreichung
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Anbieter
CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbHFür Sie empfohlen
Details & Pflichtinformationen
| PZN | 01295291 |
| Anbieter | CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH |
| Packungsgröße | 40 St |
| Packungsnorm | N1 |
| Darreichungsform | Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen |
| Produktname | |
| Rezeptpflichtig | ja |
| Apothekenpflichtig | ja |
- Zum Einnehmen
- Nehmen Sie das Pulver immer während einer Mahlzeit ein.
- Lösen Sie dazu das Pulver in einem Glas Wasser auf (ggf. umrühren). Die Lösung sollte gut gekühlt sein. Zur Geschmacksverbesserung kann Limonade oder Fruchtsaft nachgetrunken werden. Falls es Ihnen einmal nicht möglich sein sollte, während der Einnahme zu essen, verschieben Sie die Einnahme bis zur nächsten Mahlzeit.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt als Einzeldosis für Erwachsene 1 Beutel 4 x täglich (maximale Tagesdosis: 4 Beutel, entsprechend 12 g Kalium-4-aminobenzoat).
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Anwendung soll 1 Jahr nicht überschreiten.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Gehen Sie beim nächsten Einnahmezeitpunkt zu der vom Arzt verordneten Menge über.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Gehen Sie beim nächsten Einnahmezeitpunkt zu der vom Arzt verordneten Menge über.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn bei Ihnen nach der Einnahme dieses Präparates jemals ein schwerer Hautausschlag oder Schälen der Haut, Blasenbildung und/oder wunde Stellen im Mund aufgetreten sind.
- wenn Sie allergisch gegen Kalium-4-aminobenzoat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei gleichzeitiger Einnahme von Sulfonamiden.
- bei eingeschränkter Nierenfunktion (renale Insuffizienz).
- bei krankhaft erhöhtem Kaliumspiegel (Hyperkaliämie).
- bei schwerem Leberschaden und erhöhten Leberfunktionswerten (z. B. Transaminasen, Bilirubin).
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Beenden Sie die Anwendung und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
- Ausgedehnter Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen: DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom).
- Allergische Reaktionen, einschließlich schwerer Hautausschlag oder Hautausschlag begleitet von erhöhten Leberwerten, Fieber, allgemeinem Unwohlsein, Ermüdung, Muskelschmerzen, Blasen, oralen Läsionen, Schwellungen der Haut.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten treffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Mögliche Nebenwirkungen:
- Häufig:
- Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Durchfall.
- Gelegentlich:
- Gelenk- und Muskelschmerzen, Erhöhung der Leberwerte bis hin zur Gelbsucht, vermutlich aufgrund einer Überempfindlichkeitsreaktion.
- Hautausschlag (einschließlich ausgedehnter und/ oder allergischer Hautausschlag, Ekzem, Hautentzündungen, Schüttelfrost), Juckreiz
- Selten:
- Leberentzündung.
- Sehr selten:
- Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) oder Blutplättchen (Thrombopenie).
- Nicht bekannt:
- Arzneimittelinduzierter Leberschaden (inkl. Leberversagen), Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht), erhöhter Bilirubinspiegel im Blut (Hyperbilirubinämie), erhöhte Kaliumspiegel (Hyperkaliämie), erniedrigter Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie).
- DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom
- Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Therapie abgesetzt und der Arzt konsultiert werden
- Häufig:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Die Wirkung nachfolgender Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Präparat beeinflusst werden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Kalium-4-aminobenzoat (K-PAB) und von Sulfonamiden wird die Wirkung letzterer beeinträchtigt, da von den Bakterien bevorzugt K-PAB anstatt der Sulfonamide aufgenommen wird.
- K-PAB verdrängt Methotrexat aus der Plasmaeiweißbindung und kann so dessen biologische Verfügbarkeit steigern.
- Aufgrund des zugeführten Kaliums kann sich die Wirkung gleichzeitig verabreichter Herzglykoside (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten) vermindern.
- Außerdem kann sich ein erhöhter Kaliumspiegel ergeben, wenn gleichzeitig
- Aldosteronantagonisten, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptorblocker und Betablocker (zur Behandlung von Bluthochdruck),
- NSAIDs, (nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel) wie z. B. Aspirin und Ibuprofen,
- Calcineurin-Hemmer (Ciclosporin oder Tacrolimus, verwendet zur Unterdrückung des Immunsystems, z. B. nach Organtransplantation),
- Penicilline, Pentamidin (zur Behandlung von Infektionen), Ketoconazol (zur Behandlung des Cushing-Syndroms),
- Digoxin (zur Behandlung von Herzinsuffizienz)
- Heparin (Medizin zur Blutverdünnung),
- Kaliumpräparate oder andere Medikamente mit einem hohem Kaliumgehalt eingenommen werden.
- Die gleichzeitige Einnahme von mit anderen Arzneimitteln, die bekanntermaßen die Leberfunktion beeinträchtigen, sollte nach Möglichkeit vermieden werden.
- Das Arzneimittel ist für die Behandlung von Frauen nicht vorgesehen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Besondere Vorsicht ist erforderlich,
- wenn Sie eines der Symptome im Zusammenhang mit diesen in Kategorie "Nebenwirkungen" beschriebenen schweren Hautreaktionen bemerken. Beenden Sie die Anwendung und suchen Sie sofort einen Arzt auf.
- bei fortgesetzter Einnahme trotz Erbrechens oder unzureichender Nahrungsaufnahme kann ein Absinken des Blutzuckerspiegels die Folge sein. Dies ist besonders zu beachten, falls sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden.
- bei allen Patienten, die das Präparat einnehmen, muss eine regelmäßige Kontrolle der Leberfunktion mindestens alle 4 Wochen erfolgen. Bei Erhöhung der Leberfunktionswerte muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden. Wenn bei Ihnen während oder nach der Einnahme Symptome auftreten, die möglicherweise auf eine Lebererkrankung hinweisen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Zu diesen Symptomen gehören z. B. Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber, eine Veränderung der Urinfarbe oder eine gelbliche oder grünliche Färbung der Haut und/oder Augen.
- wenn bei Ihnen während oder nach der Einnahme Symptome auftreten, die möglicherweise auf einen erhöhten Kaliumspiegel in Ihrem Blut hinweisen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Zu diesen Symptomen gehören z. B. Muskelschmerzen und -verspannungen, schlaffe Lähmungen, Schwäche, ein prickelndes, stechendes, kaltes, brennendes oder taubes Gefühl auf Ihrer Haut, Übelkeit, Erbrechen, ein wahrnehmbar unregelmäßiger bzw. verlangsamter Herzschlag oder eine gesteigerte Atemfrequenz.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.